Foto: Vanessa Krohn

Tonnengewölbe der Michaelskapelle nach Westen

 

Die Baugeschichte in Kürze

Die heutige Kapelle wurde um die Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet und im Jahre 1660 dem Heiligen Michael geweiht. 1697-1699 erhielt der kleine Sakralraum im Auftrag des Kölner Kurfürst-Erzbischofs Joseph Clemens von Bayern eine prächtige Barockausstattung und wurde den drei Erzengeln Michael, Gabriel und Raphael geweiht.

Fortan diente sie als Oratorium des Michaelsordens sowie als Wallfahrtskirche für die Michaelsbruderschaft. Beide waren 1693 von Joseph Clemens in Berg am Laim (München) ins Leben gerufen worden.

Die Innendekoration führten der Freskomaler Johann Schießel und der Stuckateur Giovanni Pietro Castelli aus. Castelli war für Joseph Clemens auch an der Ausstattung des Bonner Residenzschlosses und des Schlosses Clemensruhe in Poppelsdorf tätig.

Ab 1805 dientedie Michaelskapelle den Godesbergern über  viele Jahrzehnte als Pfarrkirche, heute ist sie ein beliebter Andachtsort. Seit 1982 ist sie ein eingetragenes Denkmal.

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